Der Radentscheid Schwerin war eine 2020 gegründete Bürgerinitiative, die sich für bessere Bedingungen für den Alltagsradverkehr in Schwerin einsetzte. Ziel war es, Radfahren für alle Altersgruppen sicherer, komfortabler und attraktiver zu machen und nachhaltige Mobilität zu fördern. Dafür startete die Initiative ein Bürgerbegehren mit klaren Zielen wie sicheren, baulich getrennten Radwegen, mehr Platz für Fahrräder im Straßenraum und einer klimafreundlicheren Verkehrsplanung.
Die Initiative sammelte über 6.300 Unterschriften, erreichte das Quorum und brachte die Ziele in die politische Diskussion. Nach rechtlichen und politischen Auseinandersetzungen beschloss die Stadtvertretung im Juni 2021 die Ziele des Radentscheids. In der Folge ging es vor allem um die konkrete Planung und Umsetzung von Radverkehrsmaßnahmen in der Stadt, wie etwa einem Radverkehrskonzept bis 2030 und weitere Projekte zur Förderung des Radverkehrs.
