Der Radentscheid Osnabrück war ein Bürgerbegehren lokaler Radaktivist:innen, das den Radverkehr politisch stärken wollte. Ziel war der Ausbau eines sicheren Radverkehrsnetzes, komfortable Radwege entlang Hauptstraßen, entschärfte Kreuzungen und mehr Fahrradstellplätze. Mit über 10.000 gesammelten Unterschriften und der Übergabe an die Oberbürgermeisterin wurde 2022 ein überwältigender Beschluss im Stadtrat erreicht – seitdem ist die Unterschriftensammlung nicht mehr aktiv.
Nach dem Erfolg setzte sich die Gruppe für die konkrete Umsetzung der Forderungen ein und kommentierte lokale Verkehrsplanungen. Sie brachte Anliegen ein, etwa zur Verbesserung der Radinfrastruktur in der Liebigstraße und am Kurt‑Schumacher‑Damm und kritisierte unzureichende Maßnahmen, um die Mobilitätswende voranzubringen. Auch im Austausch mit Politik und Verwaltung engagierten sich Beteiligte für eine fahrradfreundlichere Stadt.
