Der RadEntscheid Bochum war eine zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich für eine deutliche Verbesserung der Rad‑ und Fußverkehrsinfrastruktur in Bochum eingesetzt hat. Ziel war es, durch ein Bürgerbegehren mit sieben klaren verkehrspolitischen Forderungen – etwa mehr und bessere Radwege, sichere Kreuzungen und zusätzliche Abstellplätze – den Ausbau der Radinfrastruktur verbindlich voranzubringen. Dafür sammelte die Initiative mehr als 17.000 Unterschriften von Bürger:innen und organisierte Informations‑ und Sammelaktionen im Stadtgebiet.
Nach der Feststellung der Stadt Bochum, dass das Bürgerbegehren rechtlich unzulässig sei, und einer darauf folgenden gerichtlichen Auseinandersetzung, die die Klage der Initiative letztlich nicht erfolgreich machte, ist der RadEntscheid Bochum heute nicht mehr aktiv. Die gesammelten Unterschriften und das Engagement haben jedoch ein starkes Signal für mehr Radverkehrsfreundlichkeit in der Stadt gesetzt.
