Der Radentscheid Langen war eine lokale Bürgerinitiative, getragen von der Verkehrswendeinitiative VILE (Verkehrswende‑Initiative Langen und Egelsbach). Ziel war es, mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen zu schaffen, ein durchgängiges Rad‑ und Fußwegenetz auszubauen, Fahrradparkplätze zu verbessern und mehr Beteiligung der Bürger:innen zu erreichen. Für dieses Bürgerbegehren wurden über 3.100 Unterschriften gesammelt, doch der geplante Radentscheid wurde schließlich aus formalen Gründen abgelehnt.
Nach der Ablehnung hat die Initiative die im Radentscheid formulierten Forderungen weiterentwickelt: Sie erarbeitete ein Radroutenkonzept und leitete daraus über 50 „Quick Wins“ ab, also schnell umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rad‑ und Fußverkehrsinfrastruktur, die im Oktober 2025 an die Stadtverwaltung übergeben wurden.
