Der Radentscheid Neu‑Ulm war eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die einen Bürgerentscheid zum Radverkehr in Neu‑Ulm vorbereitete. Ziel war es, die Stadt sicherer, grüner und attraktiver für Alltagsradler zu gestalten. Dafür wollte das Team ein gut ausgebautes, durchgängiges Radwegenetz schaffen, ausreichend Platz für Radfahrende sichern und Neu‑Ulm insgesamt fahrradfreundlicher machen. Die Initiative setzte auf direkte Demokratie über Unterschriftensammlungen, um politische Verpflichtungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur zu erreichen.
Konkret forderte der Radentscheid unter anderem sichere und abgetrennte Radwege, Anbindung aller Schulen an sichere Radrouten sowie Maßnahmen wie Fahrradschnellstraßen und Unterstützung für die Sicherheit im Radverkehr. Die Gruppe wollte mehr Menschen dazu ermutigen, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu nutzen und so zur Umweltentlastung beizutragen. Die Initiative war darauf ausgelegt, politische Entscheidungen über einen Bürgerentscheid herbeizuführen, wurde aber bisher nicht als aktives Projekt umgesetzt.
