Der Radentscheid Weimar war ein Bürger:innenbegehren, mit dem Weimarer:innen konkrete verkehrspolitische Ziele für den Alltagsradverkehr formulierten und politisch durchsetzen wollten. Ziel war ein sicheres, engmaschiges und barrierearmes Radwegenetz, bessere Knotenpunkte, ausreichende Abstellmöglichkeiten und ein transparentes Umsetzungsmanagement nach dem Radverkehrskonzept 2030. Die Initiative sammelte über 5.500 Unterschriften und übergab diese der Stadtverwaltung, um die Forderungen dem Stadtrat vorzulegen.
Während ihrer aktiven Phase veranstaltete der Radentscheid Aktionen wie Infoveranstaltungen, thematische Initiativen zur Schulwegsicherheit und sprach mit der Stadt über konkrete Verkehrsfragen. Sie setzte sich für eine stärkere Beachtung des Radverkehrs bei städtischen Ereignissen ein und engagierte sich in Diskussionen zur Verkehrssicherheit. Heute ist die Initiative nicht mehr aktiv, ihre Inhalte und Forderungen fließen jedoch weiterhin in lokale Debatten über nachhaltige Mobilität und Radverkehr ein.
